Ein Umzug muss nicht immer mit Kisten und Möbeln verbunden sein – auch Webseiten wechseln gelegentlich ihre Heimat. Der Wechsel von einem Webserver auf einen anderen kann verschiedene Gründe haben: Vielleicht möchten Sie den Hosting-Anbieter wechseln, ein vollständiges Backup anlegen oder Ihre WordPress-Seite in einer Testumgebung ausprobieren. Für die eigentliche Migration stehen Ihnen zwei Wege offen: Entweder Sie führen den Umzug manuell durch oder Sie greifen auf spezialisierte WordPress-Migration-Plugins zurück, die viele Schritte automatisieren.
WordPress manuell auf einen neuen Server übertragen
Wer bereits ein wenig Erfahrung mit WordPress gesammelt hat, kann den Wechsel auf einen neuen Server oder eine andere Domain auch problemlos eigenständig durchführen. Dabei werden sämtliche Inhalte – von Themes und Plugins über individuelle Einstellungen bis hin zu Beiträgen und Kommentaren – Schritt für Schritt auf die neue Umgebung übertragen.
Voraussetzung für den manuellen Umzug sind ein aktiver SFTP-Zugang zur bestehenden Installation, der Zugriff auf die Datenbank über phpMyAdmin sowie ein Webhosting-Paket beim neuen Anbieter. Innerhalb von rund einer Stunde lassen sich alle Daten sichern, exportieren, die neue Datenbank und Benutzer anlegen sowie die importierten Dateien anpassen. So entsteht eine saubere Grundlage, um die WordPress-Seite ohne Datenverlust auf dem neuen Server zu betreiben.
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1. Schritt: Sicherung der Datenbank und der WordPress-Dateien
Bevor die eigentliche Migration beginnt, ist ein vollständiges Backup Ihrer Webseite unbedingt notwendig. Dabei genügt es nicht, nur Beiträge oder Medien zu exportieren – auch Konfigurationen, Plugins und Theme-Einstellungen müssen erhalten bleiben. Für kleinere WordPress-Seiten bis etwa 2 MB eignet sich das im Hosting-Paket meist integrierte phpMyAdmin. Betreiber größerer Projekte sollten dagegen auf externe Tools wie mySQLDumper oder vergleichbare Programme zurückgreifen, um eine reibungslose Sicherung zu gewährleisten.
Gehen Sie dabei folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie phpMyAdmin und wählen Sie die richtige Datenbank aus – insbesondere dann, wenn mehrere Webseiten auf demselben Server laufen.
- Klicken Sie auf Exportieren. Für Einsteiger empfiehlt sich die Option Schnell. Die Einstellung Angepasst ist nur sinnvoll, wenn Sie bereits mit MySQL vertraut sind.
- Achten Sie darauf, das Export-Format auf SQL zu setzen, da nur dieses für den späteren Import relevant ist.
- Speichern Sie die exportierte Datei lokal auf Ihrem Rechner.
Im zweiten Schritt sichern Sie alle WordPress-Dateien per FTP. Dazu verwenden Sie am besten einen FTP-Client wie FileZilla. Stellen Sie die Verbindung zum Server her, wählen Sie den Ordner Ihrer Website aus und kopieren Sie sämtliche Dateien auf Ihren Computer. Erst wenn sowohl Datenbank als auch Dateien lokal vorliegen, sind die Voraussetzungen für den erfolgreichen Serverumzug geschaffen.
2. Schritt: Neue Datenbank und FTP-Zugang einrichten
Nachdem Sie die bisherigen Daten gesichert haben, ist es an der Zeit, die technische Basis beim neuen Webhoster vorzubereiten. Dazu gehört in erster Linie das Anlegen einer frischen MySQL-Datenbank, in die später Ihre WordPress-Daten importiert werden. Die Einrichtung erfolgt in der Regel über das Kunden- oder Administrationsmenü Ihres Hosting-Anbieters. Viele Provider bieten hierfür ein übersichtliches Control Panel, in dem Sie mit wenigen Klicks eine neue Datenbank erstellen können.
Neben der Datenbank benötigen Sie außerdem einen FTP-Zugang zum neuen Server. Dieser lässt sich meist bequem im Kunden-bereich des Hostings anlegen. Alternativ können Sie Ihren Provider kontaktieren, damit er Ihnen die Zugangsdaten zur Verfügung stellt. Wichtig ist, dass Sie sich alle Zugangsdaten sorgfältig notieren, da diese Informationen im nächsten Schritt für die Konfiguration benötigt werden.
Dazu gehören:
- Datenbankname
- Hostname (oft „localhost“, je nach Anbieter aber auch abweichend)
- Datenbank-Benutzername
- Datenbank-Passwort
- FTP-Benutzername
- FTP-Passwort
3. Schritt: WordPress-Dateien konfigurieren und hochladen
Bevor Ihre Website auf dem neuen Server lauffähig ist, müssen die gesicherten Dateien an die neue Umgebung angepasst werden. Öffnen Sie dazu im Backup-Ordner die Datei wp-config.php mit einem Texteditor. Diese Konfigurationsdatei liegt im Hauptverzeichnis Ihrer WordPress-Installation und steuert die Verbindung zwischen WordPress und der Datenbank.
Passen Sie nun die folgenden Parameter an die Daten Ihres neuen Hostings an:
DB_NAME– der Name der neu erstellten DatenbankDB_USER– der zugehörige DatenbankbenutzerDB_PASSWORD– das Passwort für den DatenbankzugangDB_HOST– in den meisten Fällen „localhost“, bei einigen Anbietern jedoch ein spezifischer Servername
Speichern Sie die Änderungen ab, sobald die Anpassungen abgeschlossen sind.
Im nächsten Schritt übertragen Sie alle WordPress-Dateien und -Ordner mithilfe eines FTP-Programms wie FileZilla auf den neuen Server. Achten Sie darauf, dass die Daten ins Root-Verzeichnis des Webspaces hochgeladen werden. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, ist Ihre WordPress-Installation technisch bereit, um mit der importierten Datenbank zu arbeiten und online verfügbar zu sein.
4. Schritt: Domain anpassen
Wenn Ihre Website im Zuge des Umzugs nicht nur den Server, sondern auch die Domain wechselt, müssen Sie diese Änderung bereits in der Datenbank berücksichtigen. Am einfachsten gelingt das, indem Sie die exportierte SQL-Datei vor dem Import öffnen und die bisherigen Adressen durch die neue Domain ersetzen.
Suchen Sie in der Datei mit einem Texteditor nach den Einträgen siteurl und home. Diese beiden Werte steuern die Hauptadresse Ihrer WordPress-Installation. Ersetzen Sie hier die alte URL durch die neue Domain und speichern Sie die Datei anschließend ab.
Durch diese Anpassung stellen Sie sicher, dass Ihre Website nach dem Umzug sofort unter der richtigen Adresse erreichbar ist und keine fehlerhaften Weiterleitungen oder Verweise mehr bestehen.
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5. Schritt: Import der Datenbank
Im vorletzten Schritt der WordPress-Migration wird die zuvor gesicherte Datenbank auf den neuen Server übertragen. Öffnen Sie dazu im Administrationsbereich Ihres neuen Hosting-Anbieters phpMyAdmin. Bei besonders umfangreichen Projekten empfiehlt es sich, stattdessen ein externes Tool wie mySQLDumper oder eine vergleichbare Lösung zu verwenden, da diese besser mit großen Datenmengen umgehen können.
Gehen Sie in phpMyAdmin folgendermaßen vor:
- Wählen Sie in der linken Seitenleiste die neu angelegte Datenbank aus. Achten Sie unbedingt darauf, dass die richtige Datenbank markiert ist – sonst wird der Import nicht korrekt ausgeführt.
- Wechseln Sie anschließend zum Reiter Importieren.
- Laden Sie die zuvor exportierte SQL-Datei von Ihrem Rechner hoch.
- Starten Sie den Import.
Haben Sie beim Export keine speziellen Optionen gesetzt, können Sie beim Import bedenkenlos die Standardeinstellungen verwenden. Nach erfolgreichem Upload sind Ihre Inhalte, Einstellungen und Strukturen wiederhergestellt und die WordPress-Installation ist bereit, auf dem neuen Server genutzt zu werden.
6. Schritt: WordPress-Migration prüfen und Fehler beheben
Nach dem erfolgreichen Import von Dateien und Datenbank sollte Ihre Website nun auf dem neuen Server erreichbar sein. Dennoch können nach einer Migration kleinere Probleme auftreten.
Die folgenden drei Fehler gehören zu den häufigsten – und lassen sich mit einfachen Maßnahmen beheben:
- .htaccess-Fehler: Die Datei .htaccess enthält Weiterleitungen und Konfigurationen, die nach einem Umzug oft noch auf die alte Domain verweisen. Dadurch können Fehlermeldungen beim Aufruf von Unterseiten entstehen. Öffnen Sie die Datei mit einem Texteditor und passen Sie die entsprechenden Verlinkungen an die neue Domain an.
- Umlaute oder Sonderzeichen werden falsch dargestellt: Wenn Umlaute oder Sonderzeichen nicht korrekt angezeigt werden, liegt dies meist an einem fehlerhaften Charset (Zeichensatz). Überprüfen Sie in der Datenbank, ob UTF-8/Unicode korrekt eingestellt ist, und korrigieren Sie den Zeichensatz bei Bedarf. Für Tabellen können Sie die richtigen Einstellungen auch aus einer funktionierenden WordPress-Installation übernehmen. Zusätzlich existieren Plugins, die speziell auf dieses Problem zugeschnitten sind.
- Internal Error 500 durch fehlendes mod_rewrite: Erscheint beim Aufruf von Beiträgen der Fehler "Internal Server Error 500", kann es daran liegen, dass der Server keine .htaccess-Dateien verarbeiten kann, weil das Modul
mod_rewritenicht aktiviert ist. Testen Sie zunächst im WordPress-Dashboard unter Einstellungen → Permalinks, ob die Deaktivierung der Permalinks das Problem behebt. Ist dies der Fall, können Sie anschließendmod_rewriteaktivieren, sodass die Seite wieder wie gewohnt funktioniert.
Mit diesen Anpassungen schließen Sie die WordPress-Migration sauber ab und stellen sicher, dass Ihr Blog oder Ihre Website auch auf dem neuen Server reibungslos läuft.
Die WordPress-Migration mithilfe von Plugins
Zahlreiche Tutorials im Internet erwecken den Eindruck, dass ein WordPress-Umzug in wenigen Minuten erledigt sei. In der Praxis zeigt sich jedoch: Für technisch weniger versierte Anwender kann die manuelle Migration schnell zur Herausforderung werden. Bereits ein ausgelassener Zwischenschritt reicht aus, damit die Übertragung scheitert. Aber auch für fortgeschrittene Nutzer und Entwickler ist das klassische Step-by-Step-Verfahren nicht immer die optimale Lösung – etwa dann, wenn man zeitnah verschiedene Testumgebungen aufsetzen möchte.
Glücklicherweise bietet WordPress als Open-Source-System eine Vielzahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Plugins, die den Umzugsprozess deutlich vereinfachen. Diese Tools übernehmen nicht nur die Übertragung von Datenbank und Dateien, sondern berücksichtigen in der Regel auch wichtige Sicherheitsaspekte. Trotzdem gilt: Ein Backup der bestehenden Installation sollte stets der erste Schritt sein, bevor der eigentliche Serverumzug mit einem Plugin durchgeführt wird.
All-in-One WP Migration: Die Rundum-Lösung für den WordPress-Umzug
Das Plugin All-in-One WP Migration zählt zu den bekanntesten Tools, wenn es um den unkomplizierten Umzug einer WordPress-Website geht. Der Name ist dabei Programm: Mit nur wenigen Klicks exportieren Sie sämtliche Inhalte – von der Datenbank über Themes und Plugins bis hin zu Mediendateien – in einem einzigen Schritt.
Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, in der Premium-Version den Export in kleinere Datenpakete aufzuteilen. So lassen sich auch sehr umfangreiche Websites problemlos migrieren, selbst wenn der Zielserver bestimmte Größenbeschränkungen vorgibt.
Der Ablauf ist denkbar einfach:
- Exportieren Sie Ihre komplette Website in eine einzige Datei.
- Laden Sie diese Datei entweder direkt herunter oder – in der Premium-Variante – auf einen FTP-Server oder in gängige Cloud-Speicherlösungen wie Google Drive oder Dropbox.
- Installieren Sie WordPress und das Plugin auf dem neuen Server.
- Importieren Sie die exportierte Datei per Drag & Drop – und schon steht Ihre Website in der neuen Umgebung bereit.
Damit bietet All-in-One WP Migration eine besonders benutzerfreundliche Option, um selbst komplexe WordPress-Installationen ohne technische Vorkenntnisse zu übertragen.
Migrate Guru: Schnelle und unkomplizierte WordPress-Migration
Das Plugin Migrate Guru überzeugt vor allem durch seine einfache Handhabung und hohe Effizienz. Es ermöglicht den kompletten Umzug einer WordPress-Website – inklusive Datenbank, Medien, Themes und Plugins – auf einen neuen Server oder eine andere Domain, ohne dass manuell eingegriffen werden muss.
Ein entscheidender Vorteil: PHP-Upload-Limits spielen keine Rolle, da die Migration direkt auf Serverebene durchgeführt wird. Auch sehr große Websites mit bis zu 200 GB können problemlos übertragen werden, ohne dass die Performance darunter leidet.
Die Nutzung ist besonders anwenderfreundlich: Installieren Sie das Plugin auf der Quell- und Zielseite, wählen Sie den gewünschten Server aus und starten Sie die Migration mit wenigen Klicks. Für diesen Prozess sind weder FTP-Kenntnisse noch zusätzliche Tools erforderlich. Damit eignet sich Migrate Guru ideal für alle, die eine schnelle, zuverlässige und sichere Lösung für den WordPress-Umzug suchen.
WordPress Duplicator: Profi-Tool für den Serverumzug
Das Plugin WordPress Duplicator eignet sich besonders für Entwickler und technisch versierte Anwender, die eine WordPress-Website von einem Server auf einen anderen übertragen möchten. Es erstellt eine komplette Kopie der Seite, inklusive aller Dateien und der Datenbank, die anschließend auf dem Zielserver installiert werden kann.
Nach der Installation des Plugins finden Sie im Menüpunkt Duplicator verschiedene Einstellmöglichkeiten, um das Backup und die Archivierung individuell anzupassen. Für jede erzeugte Sicherung erstellt Duplicator zusätzlich einen Installer, der den Umzug erheblich vereinfacht.
Die Migration erfolgt in wenigen Schritten:
- Laden Sie sowohl das Archiv als auch die zugehörige installer.php-Datei herunter.
- Laden Sie beide Dateien auf den neuen Server.
- Rufen Sie die Datei installer.php über den Browser auf (z. B.
meinewebsite.de/installer.php) und starten Sie die Migration.
Dieses Tool bietet volle Kontrolle über den Umzugsprozess, erfordert jedoch ein gewisses technisches Verständnis – es ist also weniger für Anfänger, dafür aber für professionelle Umzüge optimal geeignet.
WordPress Clone: Schnell und unkompliziert umziehen
Das Plugin WordPress Clone gehört zu den einfachsten Lösungen, wenn es darum geht, eine WordPress-Website auf einen neuen Server zu übertragen. Zusätzlich eignet es sich ideal, um Websites auf eine lokale Testumgebung zu spiegeln und so verschiedene Ansätze oder Anpassungen risikofrei auszuprobieren.
Nach der Installation legt WP Clone einen eigenen Menüpunkt an. Der Umzug selbst ist besonders einfach: Mit einem Klick auf Create Backup wird ein Backup-Link erstellt, über den alle Dateien und Inhalte zugänglich sind. Auf dem neuen Server installieren Sie zunächst WordPress und das Plugin, fügen dann die URL des Backups an der vorgesehenen Stelle ein – und die Migration startet automatisch.
Durch diese intuitive Vorgehensweise eignet sich WP Clone insbesondere für Nutzer, die schnell, unkompliziert und ohne technische Vorkenntnisse ihre Website auf einen neuen Server oder in eine Testumgebung übertragen möchten.
UpdraftPlus: Backup und Migration in einem Plugin
Das Plugin UpdraftPlus bietet eine komfortable Lösung, um WordPress-Backups zu erstellen, auf Cloud-Servern zu speichern und bei Bedarf auf einen neuen Server zu übertragen. Nach der Installation erscheint das Plugin als eigener Menüpunkt im WordPress-Dashboard.
Zunächst legen Sie den Speicherort für das Backup fest. Unterstützt werden gängige Dienste wie Dropbox, Google Drive, Amazon S3 oder sogar per E-Mail – wobei letzteres nur bei sicheren, nicht freemail-basierten Konten sinnvoll ist, da viele Anbieter die Dateigröße stark begrenzen. Nach der Einrichtung können Sie mit einem Klick ein vollständiges Backup Ihrer Website erstellen.
Für die Wiederherstellung auf einem neuen Server wechseln Sie einfach in die UpdraftPlus-Ansicht des frisch installierten WordPress und wählen die entsprechenden Backup-Dateien aus, um die Seite wiederherzustellen.
Wer auf die Premium-Version setzt, profitiert von zusätzlichen Funktionen: Eine dedizierte Migrationsfunktion, die Verschlüsselung von Backups und erweiterten Optionen für die Cloud-Speicherung machen die Übertragung noch einfacher und sicherer. UpdraftPlus ist damit sowohl für einfache Backups als auch für professionelle WordPress-Migrationen bestens geeignet.
Fazit
Ob manuell oder mit Hilfe spezialisierter Plugins – eine WordPress-Migration erfordert sorgfältige Vorbereitung und das richtige Vorgehen, um Inhalte, Themes, Plugins und Einstellungen vollständig zu übertragen. Für technisch versierte Nutzerinnen und Nutzer bietet der manuelle Umzug volle Kontrolle über jeden Schritt, während Plugins wie All-in-One WP Migration, Migrate Guru, Duplicator, WordPress Clone oder UpdraftPlus den Prozess erheblich vereinfachen und beschleunigen.
Besonders praktisch sind die automatisierten Tools für Nutzer, die eine schnelle, sichere und unkomplizierte Lösung suchen oder mehrere Testumgebungen betreiben möchten. Unabhängig von der Methode gilt: Ein vollständiges Backup vor der Migration ist unverzichtbar, um Datenverlust zu vermeiden.
Mit der richtigen Planung, der Beachtung der typischen Fehlerquellen und der Auswahl des passenden Tools steht einer reibungslosen WordPress-Migration nichts mehr im Wege – und Ihre Website ist schnell und sicher auf dem neuen Server oder der neuen Domain einsatzbereit.
FAQ - Häufig gestelle Fragen
Wie lange dauert eine WordPress-Migration?
Die Dauer hängt von der Größe der Website, der Anzahl der Mediendateien und der verwendeten Methode ab. Kleine Seiten können in unter einer Stunde umgezogen werden, während größere Projekte mit mehreren Gigabyte Daten mehrere Stunden in Anspruch nehmen können. Die Nutzung eines Plugins verkürzt den Vorgang in der Regel erheblich.
Kann ich meine WordPress-Seite während der Migration weiter nutzen?
Idealerweise sollten Sie die Seite während der Migration in einen Wartungsmodus versetzen. So vermeiden Sie, dass neue Inhalte verloren gehen oder Datenbankkonflikte entstehen. Einige Plugins bieten automatisch einen Wartungsmodus während des Umzugs.
Muss die Domain sofort umgezogen werden, oder kann die Website vorab getestet werden?
Sie können die Website zunächst auf einer temporären Domain oder Subdomain testen, bevor die endgültige Domain umgestellt wird. Das erlaubt, Funktionen und Plugins auf dem neuen Server zu prüfen, ohne dass Besucher die Tests sehen.
Wie kann ich die Ladezeiten nach der Migration optimieren?
Nach der Migration sollten Sie Caching-Plugins aktivieren, die Datenbank optimieren und gegebenenfalls ein Content Delivery Network (CDN) einbinden. Auch die Aktualisierung der Permalinks und das Prüfen der Medienpfade kann die Performance verbessern. Weitere Tipps zur Verbesserung der Ladezeiten Ihrer WordPress-Webseite finden Sie in unserem Blogartikel "Wie Sie die Ladezeit von WordPress verbessern können".
Kann ich die Migration auch selbst bei sehr großen Websites durchführen?
Bei sehr großen Websites ab mehreren zehn Gigabyte oder bei hohen Besucherzahlen empfiehlt sich die Nutzung spezialisierter Plugins wie Migrate Guru, die serverseitig arbeiten und Upload-Limits umgehen.
Welche Sicherheitsmaßnahmen sollte ich während der Migration beachten?
Sichern Sie vor der Migration alle Daten lokal, verwenden Sie sichere Passwörter für FTP- und Datenbankzugänge und nutzen Sie gegebenenfalls verschlüsselte Verbindungen (SFTP/SSL). Prüfen Sie nach dem Umzug, dass keine alten Zugänge oder temporären Backups öffentlich zugänglich sind.
Was mache ich, wenn nach der Migration Plugins oder Themes nicht funktionieren?
Oft hilft ein Reaktivieren der Plugins, ein Neuinstallieren der Themes oder das Prüfen der PHP-Version und Serverkonfiguration. Bei größeren Problemen kann ein Test auf einer lokalen Umgebung sinnvoll sein, um den Fehler gezielt zu identifizieren.
Kann ich mehrere WordPress-Seiten gleichzeitig migrieren?
Ja, mit einigen Migrations-Plugins wie All-in-One WP Migration oder Duplicator können mehrere Installationen nacheinander übertragen werden. Jede Seite benötigt jedoch ihre eigene Datenbank und FTP-Zugang, um Konflikte zu vermeiden.